Abschluss 2021

Das Beste zum Schluss….
– tolle Ergebnisse an der HTG Ihlow

Es war das letzte Mal, dass an der HTG Ihlow Abschlusszeugnisse verteilt wurden.
Die Kooperative Gesamtschule läuft mit Ende des Schuljahres aus und macht für die IGS Platz, die dann fertig „hochgewachsen“ ist. Die IGS entließ zum ersten Mal Abgänger, die nach der 9. Klasse einen neuen Weg einschlagen wollen.

Im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussfeier unter freiem Himmel wurden somit insgesamt 115 Abschlusszeugnisse verteilt. Bemerkenswert hierbei sind die Ergebnisse, denn 63 Prozent der HTG-Schüler erreichten einen Erweiterten Sekundabschluss I, der zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe berechtigt. Und diese Zahlen, so Gesamtschuldirektor Günter Tautz, seien das beste Ergebnis in 25 Jahren Hermann-Tempel-Gesamtschule.

Ihlows scheidender Bürgermeister Johann Börgmann blickte in seiner letzten Schulabschlussrede auf die erfolgreiche Ihlower Schulpolitik zurück, lobte die positive Entwicklung der IGS und dankte den Lehrkräften für die geleistete Arbeit.

Für einen tollen musikalischen Rahmen sorgte die Band „Adenalin“.

Arne Lehne
Jahrgangsleiter Abschlussjahrgang 10

2021 – Ich wünsche mir…

Die Klasse 5c befasste sich im Kunstunterricht mit dem Thema „Muster“. Die Aufgabe war, die Zahl 2021 mit selbstgewählten Mustern zu gestalten und zusätzlich die eigenen Wünsche für das Jahr 2021 um die Zahlen herum aufzuschreiben.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben sich im Distanzunterricht dabei ganz viel Mühe gegeben.
Das hier gezeigte Bild stammt von Marvin Kollmann.

Anne Frank Tag


Der Anne-Frank-Tag an der Hermann-Tempel-Schule: „Anne ist ein Vorbild für mich!“

(Zitat eines Schülers aus der siebten Klasse)

„Judengesetz folgt auf Judengesetz und unsere Freiheit wurde stark beschränkt, aber es ist noch auszuhalten.“ (10. Juni 1942)

In diesem Jahr wäre Anne Frank am 12. Juni 91 Jahre alt geworden. Zu diesem freudigen Ereignis ist es aber leider nicht mehr gekommen. Im Februar 1945 starb Anne im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen an den Folgen einer Fleckfiebererkrankung.

Ihr kurzes Leben hat seitdem viele Generationen bewegt und dazu veranlasst, gegen Rassismus und Antisemitismus vorzugehen. Grund ihrer Bekanntheit ist ihr Tagebuch, das das jüdische Mädchen in ihrem Versteck in Amsterdam verfasste. In diesem hielt sie ihre Gedanken, Gefühle und Strapazen fest, die sich durch die einschränkenden Maßnahmen und Verordnungen der Nationalsozialisten ergaben.

Bereits bevor Anne mit ihrer Familie in ein Versteck flüchtete, war es den Juden verboten worden, Kinos, Cafés, Restaurants, Eisdielen, Schwimmbäder, Bibliotheken, Lesesäle und „deutsche“ Schulen zu besuchen. Und im Versteck angelangt, wurde die Situation nicht leichter. Anne berichtet hier in ihrem Tagebuch: „Die Sonne scheint, der Himmel ist tiefblau, es weht ein herrlicher Wind und ich sehne mich so – ich sehne mich so, – nach allem … Nach Gesprächen, nach Freiheit, nach Freunden, nach Alleinsein.“ (12. Februar 1944)

Der anfangs zitierte Tagebuchauszug vom 10. Juni 1942 beeindruckt vor diesem Hintergrund. Die 12-Jährige blickte trotz all der Beschränkungen positiv auf die ausweglos erscheinende Situation, in der der Tod ganz nah war.

Auch wenn unsere Schülerinnen und Schüler heute in einer ganz anderen Zeit und Situation leben, wird in Zeiten von Covid-19 auch ihre Freiheit sicht- und spürbar eingeschränkt. Der Anne-Frank-Tag wurde an der Hermann-Tempel-Schule in Ihlow nicht zuletzt aus diesem Grund zum Anlass genommen, eine eigene Definition von Freiheit zu erarbeiten und den Vorbildcharakter der Anne Frank in der aktuellen Situation zu beleuchten. Hierbei stellte sich heraus, dass Anne Frank von vielen Schülerinnen und Schülern als Vorbild angesehen wird. Gerade in ihrer positiven Haltung gegenüber der schweren Situation, in der sie sich befand, sehen die Schülerinnen und Schüler einen Anhaltspunkt, der sie dazu ermutigt, auch in Zeiten von zeitweisen Freiheitsbeschränkungen weiterhin positiv in die Zukunft zu blicken.    

Leben mit Corona

Schülerinnen und Schüler werden zu Zeitzeugen ihrer Zeit

Die Corona-Krise ist einmalig in der Geschichte. Noch nie galt für ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung eine Ausgangssperre, wurden Gottesdienste, Großveranstaltungen und selbst das Arbeitsleben in einem solchen Ausmaß heruntergefahren bzw. staatlich verboten. Die Corona-Krise ist nicht zuletzt aus diesen Gründen historisch einmalig und wir werden wohl noch eine ganze Zeit an den Folgen zu tragen haben.

Viele Schülerinnen und Schüler der sechsten bis achten Klasse der Hermann-Tempel-Gesamtschule in Ihlow nahmen diese einmalige Situation zum Anlass und beteiligten sich an der Mitmach-Aktion „Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise“, die von der Körber-Stiftung ausgeschrieben wurde. Sie wurden hierdurch zu Zeitzeugen ihrer Zeit. In Sachtexten, Videos, Tagebucheinträgen und auf Plakaten stellen die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigene Sicht auf die Corona-Krise dar. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Frage, welchen Einfluss das Corona-Virus auf ihr Leben und das ihrer Mitmenschen hat bzw. hatte. Die Beiträge zeigen dabei, dass das in der Presse teilweise überstrapazierte Wort der Solidarität keine leere Hülse für die Schülerinnen und Schüler darstellt, sondern in Form von Einkäufen für die Nachbarn oder dem Nähen von Masken gelebt und ausgelegt wird. Sie zeigen aber auch die negativen Seiten der aktuellen Beschränkungen. Nicht nur, dass sie ihre Hobbys nicht ausleben können, sondern auch soziale Kontakte vermissen.

Insgesamt wird die Sichtweise von Kindern auf die Krise sehr eindrücklich deutlich, die doch in der aktuellen Berichterstattung, in der es vorrangig um die Belange der Erwachsenen geht, oftmals zu kurz kommt bzw. gänzlich fehlt. Ein Blick in die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler lohnt sich also.

Text: Jan Heermann

Thrash-Metal – Musikalisches Recycling


Ja! Der gesamte Jahrgang 6 der IGS Ihlow hat sich mit diesem Thema im Musikunterricht auseinandergesetzt und dazu ein tolles Projekt gestartet.

Nachdem die Schüler und Schülerinnen erste Grundlagen zur Tonerzeugung gelernt haben, wruden im Unterricht erste Bauskizzen entworfen und gemeinsam überlegt, welche Voraussetzungen und Materialien nötig sind, um stabile und vor allem spielbare Instrumente daraus zu bauen.

Die Kinder durchsuchten dann Scheunen und Dachböden von Familien und Nachbarn nach Schrott und Sperrmüll, um daraus Perkussionsinstrumente zu bauen. Jedes Kind konnte so ein Instrument erfinden, das seinen eigenen Klangvorstellungen entsprach. Es entstanden so im Laufe des 1. Halbjahres tolle Bauvorhaben mit entsprechend kreativen Ergebnissen.
Damit die Instrumente nach Beendigung der Unterrichtsreihe auch anderen gezeigt werden konnten, beschlossen wir, eine Ausstellung zu machen – und natürlich zu beweisen, dass die Instrumente auch wirklich spielbar sind.

Aber was ist wichtig, um eine Ausstellung vorzubereiten? Wir brauchten Räumlichkeiten, Werbung, Aufsteller – und natürlich kreative Namen für die einzelnen Instrumente.
Dazu bekam der 6. Jahrgang sehr viel Unterstützung:
Die Gemeinde Ihlow erklärte sich freundlicherweise dazu bereit, das Rathaus als Ausstellungsfläche zur Verfügung zu stellen, Ingo Reimann baute für die großen Instrumente spezielle Aufsteller, Jürgen Todtberg zeichnete ein Plakat zur Ausstellung und die Klasse 9a unterstützte den Jahrgang bei Aufbau und Durchführung der Ausstellungseröffnung im Rathaus.

Am 26.03. war es dann endlich soweit: 60 aufgeregte Kinder eröffneten bei leider regnerischem Wetter vor dem Rathaus Ihlow lautstark die Eröffnung der Ausstellung. Dazu spielten sie zum dem Werk „Trepak“ von dem russischen Komponisten P. Tschaikowsky auf ihren Instrumenten. Es war ein voller Erfolg!
Melina Mouson aus der Klasse 6b hielt souverän die Ansprache zur Ausstellung und berichtete vor Presse, Bürgermeister und Schulleiter kurz von dem Projekt.
Die Zuschauer waren begeistert und forderten sogar eine Zugabe!

Text: Kordula Todtberg
Bilder/Plakat: Kordula und Jürgen Todtberg

Zum Projekt
Handlungsorientiert!
Die Schüler wenden gelernte Inhalte (z.B. physikalische Grundlagen zur Tonerzeugung) durch den Bau eigener Instrumente praktisch an.
Umweltbewusst und kreativ!
Schrott und Sperrmüll? Nein danke! Wir bauen Instrumente daraus und tun so etwas Gutes für die Umwelt!
Fächerübergreifend!
In dem Projekt wurden Aspekte aus den Fachbereichen Physik, Kunst, Werken, Musik und Umwelterziehung einbezogen.
Kulturell!
Die Schüler bereiteten selbstständig eine Kunstausstellung vor und bewiesen die Spielbarkeit ihrer Instrumente lautstark hörbar bei der Vernissage (Ausstellungseröffnung)
Kooperativ!
Durch die Kooperation der IGS Ihlow mit der Gemeinde Ihlow entstand das Erlebnis von „Schule als Gemeinschaft“:
Die Schüler erleben sich selbst als Bestandteil kultureller Mitwirkung in der Gemeinde.
Ansprechend!
Alle Schüler konnten Erfolgserlebnisse verzeichnen – und sich zum Teil auf dem Ausstellungsplakat wiederfinden.

Rosenmontag 2019


Auf Einladung der Klasse 10c trafen sich am Rosenmontag die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 zur alljährlichen Karnevalsfeier im Forum. Gut gelaunt und toll kostümiert nahmen sie dort gemeinsam mit ihren Lehrkräften an verschiedenen Aktionen teil: Sie ließen sich am Schminktisch schminken, konnten bei einer Tombola tolle Preise gewinnen oder auf der Tanzfläche zur Partymusik tanzen. Natürlich war auch an das leibliche Wohl gedacht worden, so gab es für die Feiernden Stärkungen in Form von Waffeln, Kuchen, Schaumkussbrötchen und Getränken.

Neben einer Polonäse durch das gesamte Forum war die Prämierung des besten Kostüms wie jedes Jahr der Höhepunkt der Veranstaltung!

Wir danken der Klasse 10c und Frau Selchow für einen tollen Vormittag und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Text: Dörte Melchers
Bilder: Dörte Melchers, Arne Lehne

Eiszeit


Glückliche Gesichter bei der „Eiszeit“

Am 26. Februar machte sich der gesamte 5. Jahrgang nach dem 1. Unterrichtsblock zur Nordseehalle in Emden auf, um dort die „Eiszeit“ zu genießen. Nach einer kurzen Testphase drehten die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit eigenen oder geliehenen Schlittschuhen, ihre schnellen Runden auf dem Eis und hatten dabei sichtlich großen Spaß. Natürlich durfte es nicht fehlen, zu dem Lied „Mach mir die Robbe“ gemeinschaftlich die Eisfläche einzunehmen oder die eigene Lehrkraft mit Schwung über das Eis zu schieben.

Nach ca. 3 Stunden Fahrspaß wurden die Klassen von Bussen zurück zur Schule gebracht und fast alle waren sich einig: Die „Eiszeit“ hat riesigen Spaß gemacht!

Text und Fotos: Dörthe Melchers

Ausflug in die Steinzeit


Jahrgang 5 reist in die Steinzeit

Kurz vor den Weihnachtsferien machte sich der gesamte 5. Jahrgang auf den Weg nach Oldenburg, um dort einen interessanten Tag zu verbringen. Die vier Klassen besuchten das „Landesmuseum für Natur und Mensch“, wo sie nacheinander an dem Workshop „Die Steinzeitaktion“ teilnahmen: Sie durften ihr persönliches Amulett aus Schiefer basteln und erfuhren eine Menge über das Leben in der Steinzeit. So konnten sie z.B. Jagdwerkzeuge und Handwerksgeräte der steinzeitlichen Bauern bestaunen und probierten unter anderem aus, wie damals Mehl gemahlen wurde.  Außerdem durfte natürlich ein Besuch des Weihnachtsmarkts und der Oldenburger Innenstadt nicht fehlen, wo bestimmt noch die letzten Weihnachts- und Wichtelgeschenke gekauft wurden. Nach einem informativen Tag kamen die Busse pünktlich wieder in Ihlow an und alle hatten zuhause eine Menge zu erzählen.

Text und Bilder: Dörthe Melchers

De IGS/HTG leest Platt


Am 12.12.2018 fand an der IGS Ihlow der Plattdeutsche Lesewettbewerb statt. Mit 15 Schülerinnen und Schülern war die Teilnehmerzahl in diesem Jahr nicht ganz so hoch wie im letzten Durchgang. Besonders stark vertreten waren aber auch in diesem Jahr die Jahrgänge 5 und 6. Hier nahmen 13 Schülerinnen und Schüler teil. In den Jahrgängen 7 und 8 hatten sich lediglich 2 Schüler gemeldet und aus den Jahrgängen 9 und 10 fühlten sich in diesem Jahr leider keine Schüler angesprochen, etwas für den Erhalt der plattdeutschen Sprache zu tun.

Jeder Teilnehmer las seine eigens gewählte Geschichte der vierköpfigen Jury vor, die am Ende über die Leistungen zu entscheiden hatte. Zu dieser Jury gehörten die Lehrerinnen Anke Enninga, Anja Enninga, Carmen Peterssen und Imke Rieken. Vor allem in den Jahrgängen 5 und 6 war es gar nicht so einfach, einen Sieger zu küren, denn die Ergebnisse lagen sehr eng beieinander. Die jeweils erst- und zweitplatzierten Leserinnen und Leser vertreten die IGS Ihlow beim Kreisentscheid im nächsten Jahr.

Das Bild zeigt die vierköpfige Jury des plattdeutschen Lesewettbewerbs an der IGS / HTG. Vor ihnen stehen die vier Gewinner und Gewinnerinnen aus den Jahrgängen 5, 6, 7 und 8.

In der Gruppe III, das sind die 5. und 6. Klassen konnte Swantje Heddinga aus der 5c den Sieg für sich verbuchen. Sie verwies Bernhard Harms aus der 6a auf den zweiten Platz. In der Gruppe IV, die 7. Und 8. Klassen, vertritt bereits zum zweiten Mal Lara Dirks aus der 7c die Farben der IGS Ihlow. Unterstützt wird sie dabei in diesem Jahr von Tomke de Vries, die den zweiten Platz in dieser Altersklasse belegte.

Die Sieger bekamen jeder eine Urkunde und einen Buchgutschein vom Förderverein der Schule überreicht.

Wir drücken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kreisentscheides die Daumen und hoffen auf einen erfolgreichen Verlauf für die IGS Ihlow.

Text: Imke Rieken
Bilder: Anja Enninga

Jahrgang 5 im ZNT


Zur Vertiefung des Unterrichts besuchte die IGS Ihlow das ZNT in Aurich

Themen: „Lass die Sonne an Bord“ und „Küstenlandschaft, in der wir leben!“

Im März 2017 hat der gesamte Jahrgang 5 im ZNT an den beiden Projekten „Lass die Sonne an Bord“ und „Küstenlandschaft in der wir leben“ teilgenommen. Jede Klasse des 5. Jahrgangs war an zwei Tagen vor Ort und hat bei beiden Themen spannende Erfahrungen sammeln können.

Während es im Bereich „ Lass die Sonne an Bord“ darum ging ein Solarboot zu bauen und seine Funktionsweise zu verstehen, wurde beim Thema „ Küstenlandschaft, in der wir leben“ der Zusammenhang zwischen Sonne, Mond und Erde in Bezug auf die Gezeiten und das Zusammenspiel von Mensch und Natur in Bezug auf Ebbe und Flut erfahrbar gemacht.

„Lass die Sonne an Bord“:

In erster Linie konnten die SuS durch den Bau eines Solarbootes erfahren, welche Bedeutung die Wirkungsweise von Solarzellen innerhalb eines Stromkreises hat. Neben einem Wettrennen mit einem Solarauto, welches mit Hilfe einer Lampe gesteuert werden konnte, gab es auch ein Wettrennen zwischen den Solarbooten. Jeder Schüler und jede Schülerin konnte sein oder ihr Boot in ein Rennen schicken. Dies war mit großer Freude und großem Jubel verbunden. Neben diesen vergnüglichen Aktivitäten, wurde inhaltlich auf wirklich anschauliche Weise der Vor- und Nachteil einer Reihen- und einer Parallelschaltung im Wettrennen der Solarboote erlebbar gemacht. Auch das Löten der Kabelverbindungen ist bei vielen SuS gut angekommen. Hier zeigten sich auch verschiedene noch unentdeckte Talente im handwerklichen Bereich.

Besonders die Arbeit am Whiteboard wurde von den SuS positiv aufgenommen.

„ Küstenlandschaft, in der wir leben“:

Das Thema Küstenlandschaft ist für die SuS von besonderer Bedeutung gewesen, da die unmittelbaren Auswirkungen der Naturereignisse Ebbe und Flut auf die Lebenswelt der SuS erfahrbar gemacht wurden. So mussten SuS nach der Überflutung ihres Hauses, welches sie zuvor in der Küstenlandschaft plaziert hatten, in das Nachbarhaus der Freundin miteinziehen. Aber auch der Anstieg des Meeresspiegels und dessen Auswirkungen wurden anschaulich dargestellt.

Alles in allem eine sehr lehrreiche und für die SuS persönlich erlebbare Einheit. Auch die Auswirkung des Meeres auf unterschiedliche ansteigende Böschungen bei Deichen konnte mit einer Holzkugel am Modell unmittelbar ausprobiert werden. Die SuS konnten Vermutungen anstellen und diese direkt am Modell überprüfen.

Text und Bilder: Stephanie Lengert