2021 – Ich wünsche mir…

Die Klasse 5c befasste sich im Kunstunterricht mit dem Thema „Muster“. Die Aufgabe war, die Zahl 2021 mit selbstgewählten Mustern zu gestalten und zusätzlich die eigenen Wünsche für das Jahr 2021 um die Zahlen herum aufzuschreiben.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c haben sich im Distanzunterricht dabei ganz viel Mühe gegeben.
Das hier gezeigte Bild stammt von Marvin Kollmann.

Einschulung 2020 / 2021

87 neue Schülerinnen und Schüler wurden am 28.08.2020 in den 5. Jahrgang der IGS Ihlow eingeschult.

In diesem Jahr begann der Tag mit einem Gottesdienst von Pastor Georg Janssen im Forum der IGS Ihlow, unterstützt von Frau Bakker (Klavierspiel) und Schülerinnen und Schülern der 6c (Fürbitten). Anschließend begrüßten der Schulleiter Günter Tautz und die kommissarische Jahrgangsleiterin Antje Süßen den fröhlich aufgeregten neuen Jahrgang. Untermalt wurde die Begrüßung mit dem „Trepak“ von P. I. Tschaikowsky, aufgeführt von der Klasse 6c unter der Leitung von Frau Todtberg.

Nachdem sich schließlich die neuen Tutorinnen und Tutoren vorgestellt und Schülerinnen und Schüler der 6c die Namen der vier neuen Klassen aufgerufen hatten, gingen diese gemeinsam in ihre Klassenräume. Das traditionelle Elterncafé zum gemeinsamen Austausch konnte coronabedingt leider nicht stattfinden. In ihrer ersten Woche lernten die vier Klassen ihre neue Schule durch viele Aktionen kennen und beendeten die Einführungswoche mit einem Powerfrühstück am Freitag.

Känguru der Mathematik 2020

Känguru der Mathematik

… das ist

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 80 Ländern weltweit
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, die die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
  • ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11–13 zu lösen sind
  • ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf etwa 968.000 im Jahr 2019 gestiegen

Quelle: https://www.mathe-kaenguru.de

Corona hat alles verändert

In diesem Jahr hat Corona die Durchführung des Wettbewerbs erheblich erschwert. Die Verantwortlichen haben aber sehr flexibel reagiert und die Möglichkeit eröffnet, die Aufgaben zu Hause zu lösen und die Lösungen online abzugeben.

Da die ganzen Informationen nur online laufen konnten, haben von unserer Schule wenige Schüler mitgemacht, dafür aber mit Erfolg.

1. Platz

Freya Wulfen 7d

Freya hat darüber hinaus auch den weitesten Kängurusprung geschafft. Das sind die meisten nacheinander fehlerfrei gelösten Aufgaben.

2. Platz

Jonas Meyer 6d

3. Platz

Meiko Kahle 5c

Vom Förderverein der Schule erhielten alle Gewinner einen Buchgutschein.

Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich wieder ganz normal den Wettbewerb durchführen können.

Hans-Jürgen Chwolka

Fachbereichsleiter Mathematik & Naturwissenschaften

IGS Ihlow

Anne Frank Tag


Der Anne-Frank-Tag an der Hermann-Tempel-Schule: „Anne ist ein Vorbild für mich!“

(Zitat eines Schülers aus der siebten Klasse)

„Judengesetz folgt auf Judengesetz und unsere Freiheit wurde stark beschränkt, aber es ist noch auszuhalten.“ (10. Juni 1942)

In diesem Jahr wäre Anne Frank am 12. Juni 91 Jahre alt geworden. Zu diesem freudigen Ereignis ist es aber leider nicht mehr gekommen. Im Februar 1945 starb Anne im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen an den Folgen einer Fleckfiebererkrankung.

Ihr kurzes Leben hat seitdem viele Generationen bewegt und dazu veranlasst, gegen Rassismus und Antisemitismus vorzugehen. Grund ihrer Bekanntheit ist ihr Tagebuch, das das jüdische Mädchen in ihrem Versteck in Amsterdam verfasste. In diesem hielt sie ihre Gedanken, Gefühle und Strapazen fest, die sich durch die einschränkenden Maßnahmen und Verordnungen der Nationalsozialisten ergaben.

Bereits bevor Anne mit ihrer Familie in ein Versteck flüchtete, war es den Juden verboten worden, Kinos, Cafés, Restaurants, Eisdielen, Schwimmbäder, Bibliotheken, Lesesäle und „deutsche“ Schulen zu besuchen. Und im Versteck angelangt, wurde die Situation nicht leichter. Anne berichtet hier in ihrem Tagebuch: „Die Sonne scheint, der Himmel ist tiefblau, es weht ein herrlicher Wind und ich sehne mich so – ich sehne mich so, – nach allem … Nach Gesprächen, nach Freiheit, nach Freunden, nach Alleinsein.“ (12. Februar 1944)

Der anfangs zitierte Tagebuchauszug vom 10. Juni 1942 beeindruckt vor diesem Hintergrund. Die 12-Jährige blickte trotz all der Beschränkungen positiv auf die ausweglos erscheinende Situation, in der der Tod ganz nah war.

Auch wenn unsere Schülerinnen und Schüler heute in einer ganz anderen Zeit und Situation leben, wird in Zeiten von Covid-19 auch ihre Freiheit sicht- und spürbar eingeschränkt. Der Anne-Frank-Tag wurde an der Hermann-Tempel-Schule in Ihlow nicht zuletzt aus diesem Grund zum Anlass genommen, eine eigene Definition von Freiheit zu erarbeiten und den Vorbildcharakter der Anne Frank in der aktuellen Situation zu beleuchten. Hierbei stellte sich heraus, dass Anne Frank von vielen Schülerinnen und Schülern als Vorbild angesehen wird. Gerade in ihrer positiven Haltung gegenüber der schweren Situation, in der sie sich befand, sehen die Schülerinnen und Schüler einen Anhaltspunkt, der sie dazu ermutigt, auch in Zeiten von zeitweisen Freiheitsbeschränkungen weiterhin positiv in die Zukunft zu blicken.    

Leben mit Corona

Schülerinnen und Schüler werden zu Zeitzeugen ihrer Zeit

Die Corona-Krise ist einmalig in der Geschichte. Noch nie galt für ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung eine Ausgangssperre, wurden Gottesdienste, Großveranstaltungen und selbst das Arbeitsleben in einem solchen Ausmaß heruntergefahren bzw. staatlich verboten. Die Corona-Krise ist nicht zuletzt aus diesen Gründen historisch einmalig und wir werden wohl noch eine ganze Zeit an den Folgen zu tragen haben.

Viele Schülerinnen und Schüler der sechsten bis achten Klasse der Hermann-Tempel-Gesamtschule in Ihlow nahmen diese einmalige Situation zum Anlass und beteiligten sich an der Mitmach-Aktion „Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise“, die von der Körber-Stiftung ausgeschrieben wurde. Sie wurden hierdurch zu Zeitzeugen ihrer Zeit. In Sachtexten, Videos, Tagebucheinträgen und auf Plakaten stellen die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigene Sicht auf die Corona-Krise dar. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Frage, welchen Einfluss das Corona-Virus auf ihr Leben und das ihrer Mitmenschen hat bzw. hatte. Die Beiträge zeigen dabei, dass das in der Presse teilweise überstrapazierte Wort der Solidarität keine leere Hülse für die Schülerinnen und Schüler darstellt, sondern in Form von Einkäufen für die Nachbarn oder dem Nähen von Masken gelebt und ausgelegt wird. Sie zeigen aber auch die negativen Seiten der aktuellen Beschränkungen. Nicht nur, dass sie ihre Hobbys nicht ausleben können, sondern auch soziale Kontakte vermissen.

Insgesamt wird die Sichtweise von Kindern auf die Krise sehr eindrücklich deutlich, die doch in der aktuellen Berichterstattung, in der es vorrangig um die Belange der Erwachsenen geht, oftmals zu kurz kommt bzw. gänzlich fehlt. Ein Blick in die Ergebnisse unserer Schülerinnen und Schüler lohnt sich also.

Text: Jan Heermann

„Power Frühstück“ im 5. Jahrgang

Die IGS Ihlow hat an dem Wettbewerb der Klaus-Bahlsen-Stiftung mit dem Motto „Ideenküche“ teilgenommen. Unsere Idee vom „Power Frühstück“ wurde ausgezeichnet und wir haben eine großzügige finanzielle Unterstützung für die Umsetzung dieses Projektes zum Thema gesunde Ernährung erhalten. Von dem Preisgeld konnten wir unter anderem das Frühstücksgeschirr für einen ganzen Jahrgang beschaffen.

Unser Konzept sieht vor, dass wir im 5. Jahrgang mit allen Schülern und Schülerinnen in regelmäßigen Abständen gemeinsam frühstücken. Beginn ist der letzte Tag der Einführungswoche des 5. Jahrgangs. Dieses Frühstück wird mit Unterstützung des WPK Ernährung und der Eltern des neuen Jahrgangs in der Mensa als Büfett vorbereitet. Die Auswahl der Lebensmittel ist reichlich und der Gesundheitsaspekt ist dabei besonders wichtig. Es gibt Brötchen mit verschiedenen Auflagen, Müsli, Rohkost, Quarkspeisen, Obstsalat und verschiedene Getränke. So kann sich jeder sein individuelles Frühstück zusammenstellen.

Das „Power Frühstück“ mit dem ganzen 5. Jahrgangs ist eine gute Vorbereitung auf das gemeinsame Mittagsessen in der Mensa.

Ich habe nichts getan

Das Theaterstück „Ich habe nichts getan“ nach Brigitte Wilhelmy hat der WPK Theater im 7. Jahrgang (2018/19) gespielt.

Es handelt sich um die Mobbing-Thematik. Tobias Hempel, unser Schulsozialarbeiter, hat unseren WPK unterstützt, indem wir über Mobbing sprachen und vor der Einübung haben wir uns auch sehr theoriebezogen mit der Thematik beschäftigt.

Alle Schülerinnen und ein Schüler haben den Mut aufgebracht, ein Stück mit einem solch schweren Thema einzustudieren – nicht selten mussten wir mit nachdenklichen Gesichtern und gedrückter Laune aus dem Unterricht gehen.

Das Mobbingopfer

Ich denke, dass es eine auf vielen Ebenen prägende Erfahrung war – man muss gemeinsam spielen, sich auf den anderen verlassen, seinen Text selbst können, Positionen auf der Bühne zu bestimmten Zeitpunkten einnehmen, auf die Musik achten, den Einsatz nicht verpassen, im Hintergrund mucksmäuschenstill sein, im Team arbeiten, seine Kostüme auf den Punkt befreit haben, die Requisiten an Ort und Stelle haben und und und… und nicht zuletzt den Mut aufbringen, sich einem Publikum zu stellen.

Theaterstück

Wir sind nicht nur als Lehrer und SchülerInnen zusammengewachsen, sondern als Team. Eine wunderbare Erfahrung.

Beitrag von Anika Schiffner

Thrash-Metal – Musikalisches Recycling


Ja! Der gesamte Jahrgang 6 der IGS Ihlow hat sich mit diesem Thema im Musikunterricht auseinandergesetzt und dazu ein tolles Projekt gestartet.

Nachdem die Schüler und Schülerinnen erste Grundlagen zur Tonerzeugung gelernt haben, wruden im Unterricht erste Bauskizzen entworfen und gemeinsam überlegt, welche Voraussetzungen und Materialien nötig sind, um stabile und vor allem spielbare Instrumente daraus zu bauen.

Die Kinder durchsuchten dann Scheunen und Dachböden von Familien und Nachbarn nach Schrott und Sperrmüll, um daraus Perkussionsinstrumente zu bauen. Jedes Kind konnte so ein Instrument erfinden, das seinen eigenen Klangvorstellungen entsprach. Es entstanden so im Laufe des 1. Halbjahres tolle Bauvorhaben mit entsprechend kreativen Ergebnissen.
Damit die Instrumente nach Beendigung der Unterrichtsreihe auch anderen gezeigt werden konnten, beschlossen wir, eine Ausstellung zu machen – und natürlich zu beweisen, dass die Instrumente auch wirklich spielbar sind.

Aber was ist wichtig, um eine Ausstellung vorzubereiten? Wir brauchten Räumlichkeiten, Werbung, Aufsteller – und natürlich kreative Namen für die einzelnen Instrumente.
Dazu bekam der 6. Jahrgang sehr viel Unterstützung:
Die Gemeinde Ihlow erklärte sich freundlicherweise dazu bereit, das Rathaus als Ausstellungsfläche zur Verfügung zu stellen, Ingo Reimann baute für die großen Instrumente spezielle Aufsteller, Jürgen Todtberg zeichnete ein Plakat zur Ausstellung und die Klasse 9a unterstützte den Jahrgang bei Aufbau und Durchführung der Ausstellungseröffnung im Rathaus.

Am 26.03. war es dann endlich soweit: 60 aufgeregte Kinder eröffneten bei leider regnerischem Wetter vor dem Rathaus Ihlow lautstark die Eröffnung der Ausstellung. Dazu spielten sie zum dem Werk „Trepak“ von dem russischen Komponisten P. Tschaikowsky auf ihren Instrumenten. Es war ein voller Erfolg!
Melina Mouson aus der Klasse 6b hielt souverän die Ansprache zur Ausstellung und berichtete vor Presse, Bürgermeister und Schulleiter kurz von dem Projekt.
Die Zuschauer waren begeistert und forderten sogar eine Zugabe!

Text: Kordula Todtberg
Bilder/Plakat: Kordula und Jürgen Todtberg

Zum Projekt
Handlungsorientiert!
Die Schüler wenden gelernte Inhalte (z.B. physikalische Grundlagen zur Tonerzeugung) durch den Bau eigener Instrumente praktisch an.
Umweltbewusst und kreativ!
Schrott und Sperrmüll? Nein danke! Wir bauen Instrumente daraus und tun so etwas Gutes für die Umwelt!
Fächerübergreifend!
In dem Projekt wurden Aspekte aus den Fachbereichen Physik, Kunst, Werken, Musik und Umwelterziehung einbezogen.
Kulturell!
Die Schüler bereiteten selbstständig eine Kunstausstellung vor und bewiesen die Spielbarkeit ihrer Instrumente lautstark hörbar bei der Vernissage (Ausstellungseröffnung)
Kooperativ!
Durch die Kooperation der IGS Ihlow mit der Gemeinde Ihlow entstand das Erlebnis von „Schule als Gemeinschaft“:
Die Schüler erleben sich selbst als Bestandteil kultureller Mitwirkung in der Gemeinde.
Ansprechend!
Alle Schüler konnten Erfolgserlebnisse verzeichnen – und sich zum Teil auf dem Ausstellungsplakat wiederfinden.

Rosenmontag 2019


Auf Einladung der Klasse 10c trafen sich am Rosenmontag die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 zur alljährlichen Karnevalsfeier im Forum. Gut gelaunt und toll kostümiert nahmen sie dort gemeinsam mit ihren Lehrkräften an verschiedenen Aktionen teil: Sie ließen sich am Schminktisch schminken, konnten bei einer Tombola tolle Preise gewinnen oder auf der Tanzfläche zur Partymusik tanzen. Natürlich war auch an das leibliche Wohl gedacht worden, so gab es für die Feiernden Stärkungen in Form von Waffeln, Kuchen, Schaumkussbrötchen und Getränken.

Neben einer Polonäse durch das gesamte Forum war die Prämierung des besten Kostüms wie jedes Jahr der Höhepunkt der Veranstaltung!

Wir danken der Klasse 10c und Frau Selchow für einen tollen Vormittag und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Text: Dörte Melchers
Bilder: Dörte Melchers, Arne Lehne

Eiszeit


Glückliche Gesichter bei der „Eiszeit“

Am 26. Februar machte sich der gesamte 5. Jahrgang nach dem 1. Unterrichtsblock zur Nordseehalle in Emden auf, um dort die „Eiszeit“ zu genießen. Nach einer kurzen Testphase drehten die Schülerinnen und Schüler, ausgestattet mit eigenen oder geliehenen Schlittschuhen, ihre schnellen Runden auf dem Eis und hatten dabei sichtlich großen Spaß. Natürlich durfte es nicht fehlen, zu dem Lied „Mach mir die Robbe“ gemeinschaftlich die Eisfläche einzunehmen oder die eigene Lehrkraft mit Schwung über das Eis zu schieben.

Nach ca. 3 Stunden Fahrspaß wurden die Klassen von Bussen zurück zur Schule gebracht und fast alle waren sich einig: Die „Eiszeit“ hat riesigen Spaß gemacht!

Text und Fotos: Dörthe Melchers